Jurina von Keshal Rondra (Schattenkatze)

... ist stolz, schlank und hochgewachsen. Der rote Umhang mit der schreitenden, weißen Löwin (die Wenigsten werden wohl die nötigen Kenntnisse haben, um allein daran zu erkennen, dass Jurina eine Löwin der Donnernden, eine Geweihte der Rondra der Amazonen, ist) fällt über ihren Rücken und bewegt sich im sachten Wind und mit ihren Bewegungen, die sich entschieden mehr durch Geschmeidigkeit denn durch auffallende Stärke auszeichnen.
Ein weißer, wallender Helmbusch ziert den offenen Helm (der aber auf diesem Turnier nur zum Kampf und zum Gebet getragen wird und sonst meist im Zelt bleibt), unter dem lange schwarze Haare heraus und bis auf die Rückenmitte fallen. Auffällig sticht daraus eine kupferfarbene, etwa ein halbfingerbreite Strähne hervor, die auf der Kopfmitte entspringt und so lang wie das restliche Haar ist. Sie hat nicht nur die Farbe von Kupfer, sondern glänzt auch metallisch, wenn Licht darauf fällt, ist aber unzweifelhaft ihr Haar. Nach dem Oberkörper geformt und dessen zweifellos vorhandene weiblichen Reize noch betonend, schimmert eine unverzierte Brünne.
Vervollständigt wird die Rüstung, die viel von Jurinas athletischem Körper zeigt, durch einen ledernen, mit Nieten besetzten Streifenrock und Arm- und Beinschienen aus dem gleichen Material. Am Gürtel trägt die junge Löwin, die bestenfalls an die 20 Götterläufe alt zu sein scheint, ihren ein Schritt langen Amazonensäbel in der Scheide zusammen mit einem Jagdmesser, einer Gürteltasche und einem Geldbeutel, auf dem Rücken trägt sie in einem Rückengehänge einen Rondrakamm, erkennbar an seiner geflammten Klinge.
Am Sattel ihrer Fuchsstute Rondira ist ein Köcher mit Pfeilen und einem Kurzbogen befestigt und außerdem hängt dort in der Regel ein nierenförmiger Halbschild, der als Wappen goldene Blüten auf blauem Grund zeigt - für Kenner der Heraldik das Wappen derer, die sich das Volk der Amazonen nennen. Grüne Augen blicken wach und hell aus dem ernsten und etwas strengen Gesicht, ein Ausdruck, der zu dem Alter nicht so recht passen mag, aber gewiss auch von einem Lächeln aufgehellt werden kann. Die sehr angenehm anzuschauenden Gesichtszüge belegen in der Tönung der Haut und auch ihrer Form tulamidische Vorfahren. Obwohl sie nicht von übermäßig breiter Statur ist, lässt ihre Größe von über einem Schritt und viereinhalb Spann sie aber auch nicht schmal erscheinen. Auch wenn sie nicht übermäßig ausstrahlungsstark ist, ist sie doch andererseits rein nach ihrer Präsenz nicht völlig unauffällig.

Rondira zeichnet sich in ihren Bewegungen durch Feurigkeit und Eleganz aus, eine Feurigkeit, die auf Menschen, die mit Pferden weniger bewandert sind, durchaus einschüchternd erscheinen mag. Entfernt erinnert die Stute vielleicht an die Pferde, die von Unkundigen als 'Warunker' zusammengefasst werden, doch ist sie ein echtes Amazonenross von edler Herkunft, wie der Brand auf dem linken Oberschenkel beweist ebenso wie die elegant geschwungene Madalinie, der schlanke Körper und der trockene Kopf, die vermuten lassen, dass wohl Shadifs in die Blutlinie eingekreuzt worden sind. Sie hat ein Stockmaß von fast einem Schritt und vier Spann, eine ebenmäßige Blesse und vier annähernd gleich hohe weiße Fesseln.
Fremde lässt sie nicht heran, dann legen sich ihre Ohren warnend an und sollte doch jemand noch näher kommen, dann findet dieser schnell die ausschlagbereite Hinterhand auf sich gerichtet.

Bild des Rückengehänges

Luciana Manzares (Wechselbalg)

Eines der wenigen Dinge, die an Luciana Manzares nicht auffällig ist, ist wohl ihre Größe von etwas mehr als 9 Spann, doch ansonsten ist die wunderhübsche Frau definitiv so auffällig, dass man sich gut an sie erinnern wird. Smaragdgrüne Augen wandern aufmerksam umher, wenn sie über die Festwiese spaziert, bilden einen schönen Kontrast zu sinnlichen roten Lippen, die sich perfekt in ein wunderschönes ebenmäßiges Gesicht fügen und die oft ein freundliches Lächeln zeigen. Sie ist wohl zwischen 25 und 30 Götterläufe alt und so zwar nicht alt, aber auch nicht mehr unerfahren in vielen Dingen und hat über die Jahre eine gewisse Ausstrahlung gewonnen.

Die Haut ist gebräunt und überhaupt wirkt es so, dass auch etwas tulamidisches Blut in ihren Adern fließt, zumal auch das schwarze Haar, das bis weit auf den Rücken fällt, in diese Richtung deutet. Auch das recht blumige Garethi, das sie spricht hat eindeutig zahlreiche Einflüsse aus dem Tulamidia.

Von der gebräunten Haut ist auch viel zu sehen, denn die Rüstung verdeckt nur wenig von ihr und das was sie bedeckt wird keinesfalls versteckt. Ein bronzener Harnisch ist den Formen des Körpers perfekt nachgebildet, betont so eher die weiblichen Rundungen und verschweigt kein einziges Detail. Selbst die Brustwarzen sind stilisiert abgebildet, ebenso wie sich leicht Bauchmuskeln abzeichnen. Diese würde man ihr aber auch durchaus zutrauen, denn auch wenn sie nicht muskelbepackt ist und ihre Bewegungen von großer Eleganz zeugen, so muss man sie als athletisch bezeichnen. Einige stilisierte Weinblätter lassen sich auch ziseliert auf der Rüstung erkennen.

Diese finden sich auf dem Streifenschurz, den sie trägt, wieder und dessen Leder so bearbeitet wurde, dass es leicht rötlich schimmert. So fügt er sich passend zu dem dünnen und ebenfalls rot gehaltenen Seidenrock, der so gerade mal eben den Po bedeckt und selbst diesen ob des durchsichtigen Stoffes gut erahnen lässt.

Ansonsten sind sowohl die athletischen Oberarme als auch Oberschenkel nicht bedeckt, während Unterarme und -schenkel von - ebenso wie der Rüstung perfekt angepassten- Schienen geschützt werden. Ein bronzener Helm mit langem schwarzen Pferdeschweif als Helmzierde würde diese Rüstung vollenden, doch trägt sie ihn zumeist nur im Kampf, während er ansonsten im Zelt bleibt.

Bewaffnet ist sie mit einem etwa ein Schritt langen Säbel, der zu ihrer rechten Seite in einer Gürtelscheide ruht, die ebenfalls zahlreiche Weinpflanzen als Ornamente hat. Ansonsten würde höchstens noch eine Tätowierung auf der rechten Schulter auffallen, die das Zeichen der Rahja zeigt.

Asleif Wolfgarson (Asleif Jorgason)

Ein fast zwei Schritt großer Hüne mit einem Kreuz so breit wie ein Schrank und Armen, die andere Leute als Beine haben. Seine Erscheinung lässt keinen Zweifel an seiner Stärke aufkommen, doch bewegt er sich auch mit einer Geschmeidigkeit und Sicherheit, die vielen anderen von ähnlicher Statur vollkommen fehlt. In gewisser Weise ähnelt er einer Raubkatze, wie auch einem Bären.
Sein Gesicht ist kantig und markant männlich, seine Augen sind von einem stählernen Blau. Wie gemeißelt wirkt sein Ausdruck, erzählt von vielem Erlebten und Erlittenem. Seine Haare wallen in einer rotblonden Mähne über seine Schultern, im krassen Gegensatz dazu steht sein wohl gepflegter Vollbart, der von einem eisigen Grau ist.

Ein einstmals weißer umhang, der nun graubraun vom Staub der Reisen und ausgefranst vom vielen Tragen ist, hängt schwer über seine Schultern.
Eine derbe braune Lederhose und schwere Stiefel ergänzen die Reisekleidung. Von ähnlicher Beschaffenheit ist seine Rüstung, ein abgetragenes, brüniertes Kettenhemd und von zahlreichen Kämpfen gezeichnete, dunkle Schulterpanzer, schützen seinen Körper. Stählerne Schienen an Armen und Beinen komplettieren die Rüstung. An seinem Gürtel hängt der passende Helm, ein leichter Schaller, mit großem Sehschlitz, der die Ohren freilässt und unter besseren Söldnern recht verbreitet ist.
Als Schmuck trägt er ein Lederhalsband, an dem ein silbernes Amulett in Form eines Wales in der Sonne glänzt, mehr beeindruckend aber sind die mehr als fingerlangen Krallen, die ebenfalls an dem Lederband hängen. Ein weiteres Schmuckstück scheint ein rotes Tuch zu seien, das er sich um den linken Oberarm gebunden hat.
Auch an zu dem Gesamteindruck passenden Waffen lässt der Nordmann es nicht fehlen. An seiner Hüfte hängt locker ein Gehänge, in dem er eine archaisch anmutende Waffe trägt. In einer mit Fell umwickelten Lederscheide hängt an der linken Seite ein Schwert, dessen abenteuerlich geschwungene Parierstangen so weit Südlich nur selten gesehen worden sind. In seinem Gürtel stecken zwei Längliche, helle Gegenstände, die sich bei genauerem Hinsehen als Kurzschwertlange Zähne einer Bestie entpuppen. Sie sind geschärft und ein Griff ist mit Leder umwickelt. Die Vermutung, dass sie auch als Schwerter benutzt werden, liegt nahe.
Daneben erscheinen vier Wurfbeile geradezu modern und normal. Aber das alles wird von einer Waffe auf seinem Rücken in den Schatten gestellt. Eine riesige Doppelblattaxt, mit punktsymetrsichen, bärtigen Schneiden. Der Schaft ist mit Stahl beschlagen und zwei Griffbereiche mit schwarzem Fell umwickelt, ein großer geschmiedeter Knauf bildet das Gegengewicht zum Blatt, eine zwergische Rune ist in ihm eingraviert.

Chay'renne Kincader (Schattenkatze)

... ist von schlanker und recht hoher, aber nicht übermäßig großer Gestalt, mit verhältnismäßig breiten Schultern, schmaler Hüfte und langen Beinen. Insgesamt mißt er in seinen Stiefeln etwa einen Schritt und viereinhalb Spann. Auch wenn seine Schultern das Vorhandensein von Kraft verraten, wirkt er insgesamt doch eher sehnig denn wirklich muskulös auf einen ersten Blick. Hellblondes, glattes Haar fällt bis auf die Schultern herab, Gesicht, Hände und sonstige Hautpartien, die zu sehen sind, fallen durch einen kuper-braunen-bronzefarbenen Hautton auf. In diesem Gesicht, das scharfgeschnittene, aber durchaus gutaussehende, wenn auch alterslos anmutende Züge hat, auf denen Wind und Wetter Spuren hinterlassen haben, stechen die bernsteingelben, etwas mandelförmigen Augen hervor, Augen in der Farbe, wie sie Wölfe haben. Leicht spitzzulaufende Ohren ragen durch die hellen Haare.
Dieser Mann ist gewiß kein Elf, das verraten verschiedene Zeichen wie die Augen, die zwar leicht größer sind als die von Menschen und die Form der Ohren, auch ist seine Statur selbst für einen Halbelfen doch recht kräftig, schlank zwar, aber eben nicht so fragil, wie es häufig Elfen und auch Halbelfen aufweisen.

Gekleidet ist er komplett in Leder, Hemd und Hose sind abgenutzt und nicht mehr ganz sauber, werden aber sichtlich doch in einem Zustand gehalten, der ihre Lebensdauer verlängert. Die legginsartigen Stiefel sind aus weichem Leder und bis zu den Knien hochgeschnürt, in der braunen Elfenbauschschärpe um die Hüften steckt ein Jagdmesser in einer Scheide, eine Gürteltasche ist dort befestigt, 2 handgefertigte Lederbeutel und ein Wasserschlauch hängen dort des weiteren. Über die Schulter ist ein anderes, diesmal geknotetes Elfenbauschtuch geschlungen, in dem sich weiteres Hab und Gut zu befinden scheint, wenn auch nicht übermäßig viel.
An der linken Hüfte hängt ein Hüftköcher mit einem Kurzbogen und entsprechenden Pfeilen, auf dem Rücken hat neben dem Tuch ein Rückenköcher mit weiteren Pfeilen Platz gefunden, Pfeile, die ihrer Länge nach ohne Zweifel zu dem Langbogen gehören, der, durch ein loses Stück Riemen gehalten, über einer Schulter hängt.
Um seinen Hals hängen einige Lederrriemen, doch was für Anhänger an ihnen befestigt sind, läßt sich nicht erkennen, da sie unter dem Lederhemd sich befinden.

Sollte er das Hemd einmal ausziehen, ist zu sehen, daß es einmal ein gelb-weiß gebänderter Achat ist, für Kenner wäre ersichtlich, daß darauf tatsächlich Boron- und Hesindezeichen eingearbeitet sind, an einem anderen Lederriemen sind Federn verschiedener Vögel, dazu mehrere Tierklauen und -zähne befestigt und an einem dritten Riemen ist ein weiterer Stein befestigt, dieser ist jedoch schwarz und nicht poliert und geschliffen wie der Achat.
Außerdem weist sein gesamter Körper diesen eigentümlichen und ungewöhnlichen Farbton auf.

Brandon Carhelan von Adelard (Grimlock)

Der weit über 9 Spann grosse, schlanke und muskulöse Adlige ist Garetier, aus der Grafschaft Waldstein stammend, wo seine Familie das Edlengut Draufels verwaltet. Belehnt wurden sie von der elfischen Gräfin Naheniel Quellentanz von Waldstein, der die Familie der Adelards treu ergeben ist. Brandon ist überdies der Champion der Gräfin, wenn es darum geht in einem Turnier ihre Wappen zu vertreten. Er hat ein gepflegtes Äußeres und achtet nach Möglichkeit auf Haarschnitt und Rasur. Unter seinem schwarzen Kapuzenumhang trägt eine graue Hose und ein beiges Leinenhemd. Des Weiteren die obliagatorischen Stulpenstiefel und -handschuhe aus braunen Leder. Am Waffengurt baumelt ein Langschwert und ein Langdolch, sein eigentlicher Stolz und zentraler Mittelpunkt seiner Waffenausbildung nach den Gebrüdern Adersin ist allerdings ein besonderer Anderthalbhänder, der an einem Rückengurt befestigt ist. Der Griff ist mit rotem Leder umwickelt und hat einen gelben Drachenauge-Haledelstein eingearbeitet. Die Parierstange ist an den Enden zu Löwentatzen ausgearbeitet. Erhalten hat der Adlige die Waffe bei einem seiner ersten Abenteuer im Eisenwald von einer einsiedlerischen Meisterschmiedin namens Norrigea. Er ist gerüstet mit einer leichten Platte mit Schaller und Panzerhandschuhen. Kraft und Gewandtheit sind seine Vorzüge, was er bei seiner Art zu kämpfen immer wieder nützt.

Haenan Rodensen von Hexenhus (Sanginius)

Titel: Graf (bornisch) Beinamen: Wolfskind (eher unter Freunden; selten auch als Beleidigung)
Geburtsort: vermutlich Wälder vor Hexenhus
Adoptiveltern: Herr und Dame von Schossko
Geburtstag: 14. Hesinde 3 Hal (Tag der Findung; richtiger Geburtstag unbekannt)
Haarfarbe: nussbraun
Augenfarbe: himmelblau
Abstammung: nivesisches Halbblut (vermuteter Grund der Aussetzung)
Größe: 1,85 Schritt
Gewicht: 75 Stein

Persönlichkeit: Haenan war schon als Sprössling ein sehr emotionaler Mensch, wie man es von den Nivesen gewohnt war, doch war er ebenso geduldig. Wo Anfangs noch jungendliche Ungestümtheit durch seine Adern pochte, nahm bald ein Teil seines alten Erbes, dass Wolfsblut seinen Platz ein. Noch heute passiert es ihm ab und an, dass dieses mit ihm durchgeht.
Rudelverhalten und andere Triebe traten mit Erwachen des Erbes vermehrt auf, viele sicherlich nicht zum Nachteil seiner Fähigkeiten. Doch brachte ihm dieses auch einen Spitznamen ein; Wolfskind.

[Sein Erbe hält Haenan aber so gut es geht für sich. Nur gute Freunde und wenige Zeugen der Verwandlung wissen davon. Auch wird er einen Teufel tun es irgendwem zu erzählen, denn kann es durchaus zu Problemen führen. Diverse Gerüchte sind wohl im Bornland am kusieren, aber in wie weit man den Ausschweifungen eines Bauern glauben mag, dass der Graf letzte Nacht mit den Wölfen geheult hat ist jedem selbst überlassen.]

Wer mit ihm redet wird bald erkennen, dass sowohl Ruanjiks¹ als auch Rokjoks² Gabe durch seine Adern pocht, denn wo er zum einen eine lockere Zunge hat scheint er eine besondere Begabung zu haben Strategien zu entwerfen und das Vorgehen der Gegenpartei zu berechnen.
Haenan hat keine Scheu Wildfremde anzureden, oder einen Witz auf seine Kosten kommen zu lassen.

¹ niv. Himmelswolf; steht für Verspieltheit ² niv. Himmelswolf; steht für Klugheit

Aussehen / Auftreten: Noch aus der Zeit als Novize der Rondra hat Haenan die Gewohnheit sein Haar kurz zu tragen. So trägt er sein Haar zu einem kurzen Igel geschnitten und meist einen Dreitagebart (den allerdings nicht als Überzeugung, sondern aus reiner Missgunst vor dem Akt des Rasierens.)
Sein Gesicht wirkt durch das nivesische Blut und sein Alter eher knochig und mager, doch wer ihn schon mal bloß gesehen hat wird zugeben müssen, dass an ihm weitaus mehr ist als Haut und Knochen. Kleine Falten an Augen und Mundbereich lockern, den ersten Eindruck eines strengen, alternden Mannes jedoch. Außerhalb seines Guthauses sieht man ihn selten ohne einen Wappenrock, welchen er recht gerne zeigt. Immerhin zeigt dieser sein eigenes Familienwappen. Auf gelbem und grünem Grund sind dort ein Löwe und ein Wolf zu sehen, die Vorderpranken wie im Wettstreit gegeneinander geschlagen. Der Löwe ist auf grüner Grundierung in der Farbe gelb zu sehen, der Wolf auf der gelben Grundierung in grün.
Starke Arme prägen den Oberkörper und so scheint es weniger verwunderlich, dass im Gegensatz zu Anderen der Gerstensaft keinen Ansatz fand.

Savertin Emanuel Rexor (Gildor_Inglorion)

Geschlecht: männlich
Geburtsdatum: 8. Hesinde 996 BF (3 Hal)
Grösse: 1,85 Schritt
Gewicht: 84 Stein
Haarfarbe: dunkelblond
Augenfarbe: blau
Aussehen: drahtige und muskulöse Figur, nackenlange und gewellte Haare, Narbe am rechten Schulterblatt, darunter der tätowierte Schriftzug MEMENTO MORI in Bosparan (ident mit der Gravur auf dem Nachtwind)

Herkunft: Die Stadt Warunk in der gleichnamigen ehemaligen Markgrafschaft des Mittelreiches Wohnort: Rohalssteg am Angbarer See

Savertin trägt zur Zeit eine schwarze Wildederhose mit grauem Gürtel und einem ebensolchem Hemd aus Feinleinen. Darüber ein dunkelblaues Woll-Loden-Gilet. Sein Kapuzenumhang aus schwarzem Wachstuch ist knöchelllang und hat braune Schultereinsätze aus Robbenleder.
Reiterstiefel und fallweise dünne Handschuhe aus Büffelleder runden den Eindruck ab. Seine Ersatzkleidung ist von ähnlich guter Qualität und Art, jedoch eher in Brauntönen gehalten. Rechts am Gürtel steckt ein schwerer Dolch, während er auf einem Rückengurt den unten beschriebenen Nachtwind trägt.

Sein Stolz ist die goldrote Fuchsstute Semira, ein Warunker, die er mit Hilfe der Säbeltänzerin Ayla saba Rafid (Khendraya) als 3-jähriges Fohlen aus Rahjas Herde in der Menzheimer Au erstehen konnte. Nicht ohne jedoch die Zuversicherung zu machen, das Pferd keinesfalls als Streittross auszubilden, was er aber sowieso nicht vorhatte. Unter Anleitung der Pferdeausbilder der Beilunker Reiter wurde Semira in den nächsten 3 Götterläufen zu einem Schützenpferd ausgebildet, welches besonders durch seine weiche Gangart, seinem Talent zum Seitwärtsgang und zum absoluten Stillstand auf Kommando hervorsticht.
Auch das Bewegen ohne Zügel nur auf Schenkeldruck ist kein Problem für das kluge Tier. Savertin nahm selbst so oft wie möglich an dieser Ausbildung teil und seit einem Jahr erntet er die Früchte dieses kostspieligen Unternehmens.

Ein Großteil seiner Traglast nimmt ihm Semira ab, darunter seine Krötenhaut samt Drachenhelm, einen warmen Schlafsack sowie den Kompositbogen, samt Pfeilköcher die beide seitlich angeschnallt sind.
In seinem Rucksack führt er neben den Grundutensilien zur Körperpflege, dem Essgeschirr, einem leeren 3-Maß-Wasserschlauch, Waffenpflegeset, einer Decke, Dietrichen und einigen Verbänden mit einer Heilsalbe vor allem ein recht umfangreiches Sortiment an Schreibgeräten mit.
Außerdem noch 5 besonders gehärtete Kriegspfeile und seine 3 Lieblingsstiefelspangen, von denen er oft eine trägt.
In der Gürteltasche befinden sich Kleinzeugs wie Zunderdose, Nähzeug, Rauchwerk und 2 Ersatz-Bogensehnen.

Als einziges Schmuckstück trägt er einen Ohrring im rechten Ohr, auf dessen Reif zwei winzige Edelstein eingesetzt sind. Ein Saphier und ein Smaragd, so winzig, dass sie nur ab und an im direkten Sonnenlicht ihren Farbglanz erkennen lassen. Grün und Blau - die Farben Warunks und auch der Beilunker Reiter.

Seine Waffe: Sein Freund und Eidgenosse Frathag, Sohn des Bengram (Beug) verschaffte Savertin ein speziell gefertigtes Schwert, das ein Angroschim-Schmied aus Thalusien geschmiedet hat. Der zwölffach gefalteten Nachtwind aus Maraskanstahl, dessen Griff mit einem roten Blutotter-Lederband umwickelt ist, hat auf der gerussten Parierstange seine Initalien eingraviert. Die Klinge hat im hinteren Drittel ebenfalls ein Gravur in Bosparan, die da lautet: 'Memento mori'. Selbige Inschrift, die im garethischen etwa 'Gedenke des Todes' lautet lässt er sich kurz darauf unter seine Narbe aus der 3. Dämonenschlacht tätowieren.

Lyn (Lupus-Adamus)

Die Borongeweihte und Dienerin Bishdariels „Lyn“ ist eine gute 9 Spann groß gewachsene, junge Frau – zumindest ist dies was die typische Kleidung einer Boroni als Schluß zulässt. Obwohl aus grobem Wollstoff gewebt, haftet die Robe schier an ihrem Körper, sodass ihre schlanke Figur ohne sichtbares Zutun des Seiles, das ihr als Gürtel dient, erkennbar wird. Dennoch wird auf den ersten Blick alles weitere mehr oder weniger erfolgreich verhüllt. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, schreitet sie stets gemessenen Schrittes aus, sodass ihre Kleidung in der Regel nicht verrutscht.
Dennoch gelingt es einigen Sonnenstrahlen immer wieder in das Halbdunkel um ihr Gesicht vorzudringen und ein Antlitz von überderischer Schönheit zu erhellen. Lyn besitzt volle, sinnlich geschwungene Lippen, große, saphirblaue Augen, die kontrastreich zu der milchigweißen Haut von blauschwarzen Augenbrauen und langen Wimpern umrahmt werden. Immer wieder fallen auch ein paar Strähnen ihres untypisch langen und seltsamerweise blaugelockten Haares unter der Kapuze hervor, was die ohnehin sehr seltsame Aura dieser jungen Frau noch unterstreicht.
Vor allem pflegt sie ihr fremde Menschen ausgiebig zu beobachten, und, sofern sich einmal ein Gespräch ergibt, dem sie weniger abgeneigt als andere ihrer Brüder und Schwestern ist, ruht der Blick ihrer klaren Augen stets auf dem Gesprächspartner und scheint auf unheimliche Art und Weise in ihn zu dringen, während in jenem das Gefühl keimt vor ihr nichts verbergen zu können.